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»OHO Land Art plus 50 Jahre«

© Marko Pogačnik / Selffishstudios

Mit ihren naturbezogenen Arbeiten brachte die slowenische Künstlergruppe OHO (1965–1971) in der kommunistischen Machtsphäre Nonkonformität und Autonomie gegenüber der offiziellen Kunst­politik zum Ausdruck. Sie leistete mit ihren zahlreichen Projekten in und mit der Natur einen eigenständigen Beitrag zur Neoavantgarde der 1960/70er. Die aus OHO hervorgegangene Šempas-Familie – ein bis Ende der 1970er-Jahre existierendes Künstlerkollektiv in Šempas, Slowenien – führte die naturbezogene und antimaterialistische Haltung in ihrem Alltag fort. In einem Vortrag anlässlich der mumok Ausstellung »Naturgeschichten. Spuren des Politischen« erzählt Marko Pogačnik, Künstler und Mitbegründer von OHO und der Šempas-Familie, über die damaligen Ziele und über die Zukunft seiner Werkstätten, die auf Erdheilung und Lithopunktur, eine von ihm entwickelten Methode einer Erdakupunktur, spezialisiert sind.


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