Event

Kuratorenführung durch die Ausstellung »Related to Visions«

mit Peter Bogner
anschließend Erfrischungen

Vor genau 20 Jahren wurde die Österreichische Friedrich und Lillian Kiesler-Privatstiftung gegründet und der Nachlass des visionären Allroundkünstlers Friedrich Kiesler (1890–1965) nach Wien geholt. Seither bewahrt, erforscht und präsentiert die Stiftung Kieslers Erbe in unzähligen Projekten. Zuletzt waren große Personalen im Wiener MAK und im Berliner Martin-Gropius-Bau zu sehen, die das vielseitige Œuvre einer breiten Öffentlichkeit näherbrachten.

Gleichzeitig mit der Friedrich Kiesler Stiftung wurde der Österreichische Friedrich Kiesler-Preis für Architektur und Kunst ins Leben gerufen. Auf Initiative der Witwe Lillian Kiesler wird die Auszeichnung seit 1998 alle zwei Jahre für »hervorragende Leistungen im Bereich der Architektur und der Künste« verliehen, »die den innovativen Auffassungen Friedrich Kieslers und seiner Theorie der ‚correlated arts‘ entsprechen, in jenem grenzüberschreitenden Sinn, der die etablierten Disziplinen der Architektur und der Künste verbindet«. Der Friedrich Kiesler-Preis ist mit 55.000 Euro dotiert und wird abwechselnd von der Republik Österreich und der Stadt Wien vergeben.

Um beide Anlässe – das 20-jährige Bestehen der Friedrich Kiesler Stiftung und den zehnten Friedrich Kiesler-Preis – gebührend zu würdigen, stellt eine Studio-Ausstellung zehn Arbeiten der Kiesler-Preisträgerinnen und -Preisträger ausgewählten Werken Friedrich Kieslers gegenüber. Die bisherigen Kiesler-Preisträger sind: Frank O. Gehry (1998), Judith Barry (2000), Cedric Price (2002), Asymp­tote / Hani Rashid + Lise-Anne Couture (2004), Olafur Eliasson (2006), Toyo Ito (2008), Heimo Zobernig (2010), Andrea Zittel (2012), Bruce Nauman (2014) und Andrés Jaque (2016).

2018 wird der nächste Preisträger bzw. die nächste Preisträgerin bekanntgegeben.

Kuratiert von: Peter Bogner


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