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Im Gespräch: Mohammad Salemy, »Global Art as a Cloud-based World System Practice«

Künstler sind immer schon weit gereist, um Bilder und neue Ideen in die Köpfe der Menschen zu tragen. Noch nie mussten sie aber so viel Zeit in den Wartehallen internationaler Verkehrsunternehmen verbringen, um Karriere zu machen bzw. ihr Leben zu bestreiten. Die auf Achse befindliche Kunstwelt von heute gleicht der Wirtschaftspolitik der Freihäfen, in denen Unmengen von Kunst als langfristige Investition lagern. Sie funktioniert wie Bitcoin, ein sich selbst generierendes System, das mit dem Verweis auf seine eigene Aktivität an (real nicht existierendem) Wert zulegt und damit wieder in die Gesamtwirtschaft einsteigt.


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