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Ausstellung: "Verborgene Gedanken visueller Natur" - Sigmund Freud Museum Contemporary Art Collection

Die exklusive Ausstellung ist am 17. November im Anschluss an die Eröffnung zugänglich und wird darüber hinaus nur noch am Samstag, 18. November, im Rahmen des Open Studio Dayzu besichtigen sein.

Sigmund Freuds Erkenntnisse über die menschliche Psyche sowie die kulturtheoretischen Aspekte seiner psychoanalytischen Wissenschaft üben seit jeher eine starke Faszination auf die Künste aus. Als Reflexionsmedium gleichwie als Instrument der Bedeutungskreation gibt Freuds »Kulturwerk« der Kunst wiederholt Anlass zur Auseinandersetzung. So wie im Traum ersonnene Bilder für Freud verborgene Gedanken visualisieren, werden in künstlerisch formulierten Bedeutungsinhalten die Tiefen unseres kulturellen Selbstverständnisses ausgelotet und jene Kräfte zur Darstellung gebracht, die es formen und prägen. Für kurze Zeit nur werden in den Räumlichkeiten im Hochparterre der Berggasse 19 – in denen Freud einst praktizierte und die dem Publikum bisher verschlossen geblieben sind – ausgewählte Werke der Konzeptkunst-Sammlung des Sigmund Freud Museums präsentiert: »Verborgene Gedanken visueller Natur«, die sowohl sprachliche Zeichensetzungen der Psychoanalyse als auch die im Unbewussten des Menschen verborgenen Wirkmächte zum Thema erheben. Darunter Pier Paolo Calzolaris Werk »Avido« (1968), das ein sinnlich-poetisches Pendant zum menschlichen Begehren ebenso wie zu den ihm auferlegten Einschränkungen liefert.


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