Event

Eröffnung: »Verborgene Gedanken visueller Natur«

Pier Paolo Calzolari, Avido © Spiluttini

Sigmund Freud Museum Contemporary Art Collection

Die exklusive Ausstellung ist am 17. November im Anschluss an die Eröffnung zugänglich und wird darüber hinaus nur noch bis Freitag, 24. November zu besichtigen sein.

Seit jeher übt die psychoanalytische Wissenschaft eine starke Faszination auf die Künste aus - als Reflexionsmedium gleichermaßen wie als Instrument der Bedeutungskreation bietet „Freuds Kulturwerk“ (Thomas Mann) auch der zeitgenössischen Kunst wiederholt Anlass zur Auseinandersetzung: Ähnlich wie im Traum ersonnene Bilder verborgene Gedanken visualisieren, werden in und durch künstlerische Formulierungen die Tiefen und Bedeutungen unseres aktuellen kulturellen Selbstverständnisses ausgelotet und jene Kräfte zur Darstellung gebracht, die das individuelle sowie kollektive Unbewusste formen. Die Werke der Konzeptkunst-Sammlung des Sigmund Freud Museums liefern dafür eindrucksvolle Belege.

Erstmals werden anlässlich der Ausstellung jene Räume, in denen Sigmund Freud vor mehr als hundert Jahren seine „erste Ordination“ im Halbstock des Hauses einrichtete, öffentlich zugänglich gemacht. Dort, wo Freud einst PatientInnen empfing und seine eigenen Traumbilder zu dekodieren versuchte, schreiben sich heute Imaginationen zeitgenössischer Kunst ein - VERBORGENE GEDANKEN VISUELLER NATUR: Neben Arbeiten von John Baldessari, Pier Paolo Calzolari, Jessica Diamond, Georg Herold, Ilya Kabakov, Joseph Kosuth, Sherrie Levine, Franz West, Heimo Zobernig werden auch die Neuzugänge der Sammlung, Werke von Susan Hiller und Wolfgang Berkowski, zu sehen sein.


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