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Ausstellung: »Florian Hecker. Halluzination, Perspektive, Synthese«

Bildende Kunst und (elektronische) Musik bilden bei Florian Hecker eine Einheit. Skulpturale Elemente können zugleich Soundquellen sein und der Modifizierung, Verstärkung oder Lenkung akustischer Sensationen im Raum dienen. Hecker erstellt für die Kunsthalle Wien eine eigene »synthetische« Komposition und entwirft einen szenografischen Raum für deren Aufführung.

Seine synthetischen Arbeiten eröffnen eine Grauzone zwischen verschiedenen Konventionen musikalischer Psychologie und Psychoakustik – einen Bereich, in dem die Kohärenz der Erfahrung durchbrochen wird. In dieser Zone können Objekte an mehreren Plätzen zugleich existieren, Ereignisse sich im Raum verwischen, kann der Strom von Erfahrungen auseinanderstreben, zusammenlaufen oder sich fragmentieren.

Wie bei den Ausstellungen von Tony Conrad oder Charlemagne Palestine erwartet die Besucher­innen und Besucher mit dem Versuch, Klang sichtbar und fühlbar zu machen, ein synästhetisches Abenteuer.

Kuratorin: Vanessa Joan Müller


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